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Kleinstrauchrosen - die kleinen Alleskönner

Kleinstrauchrosen - die kleinen AlleskönnerRosen haben den Ruf viel Arbeit zu machen und nur für kurze Zeit zu blühen. Das dem nicht so ist, beweisen die Kleinstrauchrosen perfekt. Sie sind robust, anspruchslos und blühen den ganzen Sommer über.

Mittlerweile haben die Kleinstrauchrosen die Herzen der Hobbygärtner erobert. Fand man sie früher nur an öffentlichen Orten, so gibt es sie jetzt überall. In kleinen  oder größeren Gruppen an die entsprechende Stelle gesetzt, machen sie sich gut neben anderen Stauden und sogar diversen Zwiebelblumenarten, wie Tulpen und Co. Besonders beliebt ist dabei die Kombination zwischen den weißen Kleinstrauchrosen und Zierlauch. Dies mag für einige zunächst eine etwas komische Kombination sein, wer sie aber schon betrachten konnte, weiß wie hübsch sie aussieht.

Früher hat man die diese Rosenart auch als „Bodendeckerrosen“ bezeichnet. Gerade, weil sie für öffentliche Orte genutzt wurden. Jedoch sind sie viel mehr und viel zu schade für eine reine Zweckbepflanzung.

Die Nutzung als Bodendecker

Egal, welche Sorte man von den Kleinstrauchrosen nimmt, sie alle eignen sich als Bodendecker, solange man sie eng genug pflanzt. Mit ihrer Fülle und Pracht verzaubern sie uns dann bis zum Herbst mit einem Blütenmeer. Das tolle daran, Unkraut kann durch die dicke Rosendecke nicht  mehr wachsen. Somit bleibt einem das Unkraut jäten erspart. Die einzige Ausnahme ist, wenn die Rosen noch keine Mindesthöhe von ca. 40 cm erreicht haben. Ist die Rose kleiner, so kann meist noch Licht auf den Boden gelangen und das Unkraut kann wachsen.

Die Sorte „Purple Haze“ ist z. B. eine Rose mit langen und flachen Trieben. Deshalb braucht man pro Quadratmeter nur ein bis zwei Pflanzen. Anders hingegen sieht es bei Sorten wie, z. B. der „Schneeflocke“ aus, die einen dichten Wuchs hat. Wer diese Kleinstrauchrose pflanzen will, der sollte statt ein bis zwei Pflanzen pro Quadratmeter ruhig vier bis sechs Pflanzen nehmen. Nur so erhalt man eine flächendeckende Wirkung.

Aber nicht nur die Wuchsformen sind unterschiedlich, auch die Blüten der Kleinstrauchrosen lassen Hobbygärtner-Herzen höher schlagen. Von einfachen Sorgen, bis hin zu romantisch gefüllte Blüten gibt es alles. Auch die Farbwelt lässt keine Wünsche offen. Klassisches Weiß begeistert genauso wie warmes Rot, knalliges Gelb oder Orange. Wer zudem noch einen tollen Duft wünscht, der sollte sich die „Schneekönigin“ ansehen.

Die Pflege


Da die Kleinstrauchrosen-Arten so wunderbar robust sind, können sie sogar von absoluten Gartenneulingen gepflanzt werden. Nach dem Pflanzen braucht die Rose nur hin und wieder mal einen Schnitt. Dabei reicht es schon aus, wenn die Strauchrose alle drei bis vier Jahre ausgelichtet wird. Am besten eignet sich hierfür der Frühling. Einmal im Jahr, im Herbst oder Frühling, sollten zudem tote oder kranke Äste und Triebe entfernt werden.

Nehmen die Sträucher irgendwann zu viel Platz ein, oder sind sie zu groß geworden, so kann man sie ganz einfach mit einer Heckenschere stutzen. Im Winter, bzw. im Herbst brauchen diese Rosenarten keine Anhäufung des Bodenbelags, im Gegensatz zu anderen Rosensorten. Ist die Pflanze tief genug gesetzt, so reicht es aus, wenn sie im Winter eine Decke aus Vlies oder Tannenreisig erhält. Dafür muss sie allerdings fünf Zentimeter tief im Boden sitzen.

Während der Blütezeit sollten abgestorbene und verwelkte Blüten stetig entfernt werden. So sieht zu jedem Zeitpunkt der Strauch schön aus und neue Blüten können ohne weiteres nachwachsen.
 
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