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Gartenarbeiten im September |
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Kaum merklich werden die Tage kürzer und das Gartenjahr neigt sich seinem Ende. Und trotzdem gibt es im Garten allerhand zu tun: Gemüse wird gesät und Obst geerntet, Blumenzwiebeln gesteckt und Stauden geteilt. Denn der gute Gärtner denkt jetzt schon an das nächste Jahr.
Tulpen und andere Zwiebelblumen werden jetzt gesteckt, Endivien und Rhabarber werden gepflanzt. Gesät werden Spinat, Feldsalat und Radieschen, aber auch zweijährige Sommerblumen wie Stockrosen, Goldlack oder Bartnelke. Gegen Ende des Monats beginnt die Hauptpflanzzeit. Sträucher und Gehölze können mit oder ohne Ballen gepflanzt werden.
Aus bewurzelten Ausläufern lassen sich neue Himbeerhecken ziehen, Johannisbeeren vermehrt man durch Stecklinge. Sobald der Rhabarber anfängt einzuziehen, können die Pflanzen geteilt werden.
Im Obstgarten geht es jetzt mit dem Ernten so richtig los. Pflaumen und Mirabellen und auch die meisten Apfel- und Birnensorten sind reif. Ernten sie jetzt auch Wal- und Haselnüsse. Düngen sie jetzt nicht mehr, da durch den Stickstoff Knospe und Holz frostempfindlicher werden. Besonders empfindliche Kübelpflanzen wandern Ende des Monats ins Winterquartier. Dafür eignen sich hauptsächlich helle aber kühle Räume wie Treppenhäuser oder Hauseingänge. Wer nicht genug Platz hat, kann in Gartencentern oder Gärtnereien nachfragen. Viele bieten einen Überwinterungsservice an. |