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Kleiner Garten mit provenzalischem Flair |
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Hier möchten wir Ihnen eine besonders
gelungene Gartengestaltung
vorstellen und zeigen, wie aus einem
hässlichen Innenhof eine reizvolle
Gartenidylle wurde.
Die begabte Gestalterin Ilse Drees wollte
keinen Rasen auf ihrem Stück Land,
obgleich sie so etwas ähnliches bereits vorfand:
Sie träumte vielmehr von einem romantischen
Garten an einem Bauernhaus,
von dem Leben in Südfrankreich, und wollte
einen Hauch davon auf diese wenigen Quadratmeter übertragen.
Der Garten sollte für sie ein romantisches
Sommerzimmer sein, eine anregende Umgebung
für die Tage allein, zu zweit und für
eine größere Gesellschaft. Es waren schließlich
nur gut 80 m², die es anzulegen galt.
Allein 30 m² davon brauchte sie für die Terrasse,
die mit schönen blauen Fliesen belegt
wurde. So kam schon provenzalische Atmosphäre auf.
Dahinter liegt der eigentliche Garten, der
wie ein schöner alter Klostergarten wirkt.
Vier etwa gleich große Beete sind mit niedrigen
Buchsbaumhecken eingefasst, aber
unterschiedlich bepflanzt. Auf der Sonnenseite
pflanzte Ilse Drees Rosen mit Katzenminze,
Rittersporn, jährlich wechselnden
Sommerblumen und natürlich Lavendel, der
Blume der Provence. Im schattigeren Teil
gedeihen Eisenhut, Fleißige Lieschen, Funkien
und Hortensien in vielen Farbnuancen
besser. In der Mitte wurde ein Kugelahorn
gepflanzt, der zierlich bleibt und nur dann
und wann in Form gestutzt werden muss.
Für die schmalen Wege wurde Kies angefahren,
der zwischen den Einfassungssteinen
aus Basaltpflaster aufgetragen wurde.
Unser Tipp:
Legen Sie den Sandkasten von vornherein
so an, dass er ohne große Arbeit
später als umfriedetes Kräutergärtchen
oder als Wasserbecken genutzt werden
kann.
Da der Garten so klein ist, lässt sich Ilse
Drees in jedem Sommer etwas Romantisches einfallen. Mal arrangiert sie eine
englische Bank neu, entdeckt Ton- und
bunte Keramikkugeln für die Terrasse und
jede Menge Tontöpfe, die immer wieder
anders bepflanzt werden.
Eine originelle Idee ist es, die Holzstöcke,
auf die die verspiegelten Rosenkugeln
gesteckt werden, ganz individuell und farbenfroh
zu bemalen.
Mit dem selbst gebauten
Brunnen in einem großen, innen und
außen glasierten Keramikgefäß aus China
gelang Frau Drees ein Geniestreich: Im
Sommer sprudelt es geheimnisvoll aus dem
Topf. Oder es blüht eine Miniseerose. Und
im Winter nimmt sie das Wasser heraus und
deckt das Ganze mit einer Holzplatte ab,
lässt die Pumpe und die Seerose in einem
Eimer mit Wasser überwintern. So wird das
Gefäß vor Schnee und Frost geschützt,
damit es noch viele Sommer lang erfreuen
kann!
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