Der kleine Stadtgarten




Wohnraumerweiterung, Spaß mit Pflanzen und Wasserspiel sind die Hauptelemente dieses Stadtgarten-Konzepts.

Die Auslegung der Gartenfläche mit ansprechenden Pflastersystemen gibt dem Wohngarten eine klare Struktur und macht die Pflege der bepflanzten Bereiche leicht. Vom Sitzplatz aus betrachtet, bildet in der Mitte der befestigten Fläche ein „Garten im Garten“ mit kleiner Rasenfläche, Staudenrabatte und klein bleibendem Mandelbaum den ersten Höhepunkt. Kletterpflanzen, die wenig Licht und Fläche beanspruchen, bringen sattes Grün und Leben an die sonst langweiligen Wände.

Verwendete Pflanzen: Wilder Wein, Efeu und Pfeifenwinde. Zum Nachbargarten bringt eine raumbildende Bepflanzung mit Laubgehölzen, Koniferen und Gräsern lebendige Vielfalt und genügend Sichtschutz. (Auch im Winter verhindern z. B. die Koniferen allzu tiefen Einblick in den Wohnbereich). Hier verwendete Pflanzen sind: Felsenbirne, Elfenbeinginster, Kornelkirsche, Gartenbambus, Sommerflieder, Scheinzypressen und Bergkiefer.

Harmonisch abgerundet wird das Bild der „grünen Grenze“ durch die Unterpflanzung mit schattenverträglichen Bodendeckern. Außerdem halten sie die Pflanzflächen weitgehend unkrautfrei, so dass der Gartenspaß ungeschmälert bleibt. Ein kleiner Gartenteich mit Seerose, Zwergschilf und Froschlöffel bietet einen weiteren lebendigen Blickfang. Dem passionierten „Stadtgärtner“ bleibt es nun überlassen, nach Lust und Laune durch den Einsatz von „mobilen Gärten“ – hier Terracotta-Gefäßen mit Farnen und Margeritenbäumchen– individuell Akzente zu setzen. Mit etwas gärtnerischem Einfallsreichtum lässt sich in diesem kleinen, pflegeleichten, aber pfiffigen Wohngarten die Idee vom„Stadthaus im Grünen“ durchaus verwirklichen.

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