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Asiagärten: In der Ruhe liegt die Kraft |
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Wo Europäer bunte Beete leuchten lassen, herrschen im Fernen Osten Strenge, Einfachheit und klare Linien. Nicht ohne Folgen: Gärten im Asia-Trend werden auch im Westen immer beliebter. Sie sind Oasen der Stille, Paradiese ohne laute Töne – mitten in der Zivilisation und doch ganz weit weg …
Die klassischen Formen des japanischen Gartens sind Augangspunkt für den Trend. Entsprechend Stilelemente auch hierzulande in die Gartengestaltung einzubeziehen. Als optische Basics verschönern Steinlaternen, Kiesflächen oder Koi-Teiche das eigene Reich mit exotischen Akzenten. Den tausendfachen Farb- und Formvariationen eines Blumengartens setzt der Asia-Gartengestalter gezielt wenige optische Reize entgegen. Pflegeintensiv sind Gärten fernöstlicher Art nämlich nicht und minimal kann auch der Platz sein.
Und so könnte Ihr Asiagarten aussehen: Ein sanft geschwungener Natursteinpfad führt über Kies und moosige Flächen zu einem Teich, in dem schillernde Koi durch das klare Wasser ziehen. Am Ufer wiegt sich Bambus im Wind. Eine gebogene Brücke wird von rotblättrigem Japanischen Ahorn flankiert. Denn einen ausgewogene Pflanzenauswahl ist eines der markantesten Kennzeichen des Asiagartens. Wirkungsvoll sind Pflanzen, deren Wuchs an übergroße Bonsai erinnert. Gingko, mittelgroße Kiefern, Ahorn (Acer palmatum) oder Hartriegel (Cornus controversa) benötigen nur einen sanften Formschnitt. Asiagärten sind mehr als exotische Dekoration: Sie sind Fenster in eine neue Welt. |